Citrix Virtual Apps and Desktops

Dienstkonten für die Verwaltung von Maschinenidentitäten

Ein Dienstkonto ist ein Container für gespeicherte Anmeldeinformationen, der konfiguriert und verwendet wird, um Vorgänge im Zusammenhang mit der Maschinenidentität ohne Benutzerinteraktion auszuführen. Erstellen Sie das Dienstkonto, bevor Sie Vorgänge ausführen, die Berechtigungen für die Verwaltung von Maschinenidentitäten erfordern.

Sie können einen MCS-Maschinenkatalog so konfigurieren, dass er ein Dienstkonto verwendet, um:

  • Computerkonten in Active Directory zu erstellen oder zu löschen, ohne jedes Mal die Domänenanmeldeinformationen eingeben zu müssen.
  • veraltete Microsoft Entra-verbundene oder bei Microsoft Intune registrierte Geräte zu verwalten, ohne sie manuell über das Microsoft Entra ID- oder Intune-Portal löschen zu müssen.

Unterstützte Dienstkontotypen

Citrix® ermöglicht die Erstellung der folgenden Dienstkonten, basierend auf dem Typ des Identitätsanbieters.

| Identitätsanbietertyp | Beschreibung | Anmeldeinformationen | |— | – | –| |[On-Premises Active Directory-Dienstkonto](/de-de/citrix-virtual-apps-desktops/install-configure/on-premises-ad-service-accounts.html) |Verwaltet Maschinenkataloge und Computerkonten, ohne jedes Mal Domänenanmeldeinformationen eingeben zu müssen. |Benutzername und Kennwort eines On-Premises Active Directory-Benutzerkontos. |

Schutz von Anmeldeinformationen

Citrix speichert die Anmeldeinformationen von Dienstkonten in der Site-Datenbank des Kunden. In einer Citrix Virtual Apps and Desktops-Bereitstellung ist die Site-Datenbank eine mandantenbezogene (kundenbezogene) Datenbank, die nur von den für den Kunden ausgeführten Diensten zugänglich ist.

Die folgenden Maßnahmen werden ebenfalls durchgesetzt, um die gespeicherten Anmeldeinformationen zu schützen:

  • Die Anmeldeinformationen werden mithilfe der AES 256-Verschlüsselung verschlüsselt, bevor sie in der Datenbank gespeichert werden.
  • Der Verschlüsselungsschlüssel wird pro Site generiert und lokal im Delivery Controller™ gespeichert, der nur von den für den Kunden bestimmten Diensten aufgerufen werden kann.
  • Die Verbindung zur Datenbank wird mithilfe des TLS 1.2-Protokolls verschlüsselt.
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